Briefwechsel mit Adam Rechenberg 1686-1704. Band 1: 1686–1689

Die Briefe Philipp Jakob Speners, des Begründers des lutherischen Pietismus, sind für die Kirchen- und Kulturgeschichte Quellen allerersten Ranges. Sie gewähren Einblick in das Werden und die Ausbreitung der pietistischen Bewegung und sind darüber hinaus von einzigartigem Informationswert für viele Gebiete des geistigen und gesellschaftlichen Lebens auch außerhalb des religiös-kirchlichen Raumes.
Mit dem Briefwechsel von Philipp Jakob Spener (1635–1705) und Adam Rechenberg (1642–1721) wird die umfangreichste erhaltene und bisher nur handschriftlich überlieferte Korrespondenz Speners der Forschung zur Verfügung gestellt. Das Quellenkorpus eröffnet umfangreiche und vertiefte Einblicke in Leben und Denken, Wirken und Netzwerke Speners. Daneben bietet der Briefwechsel wertvolle Informationen zur Kirchen- und Institutionengeschichte wie auch zur Sozial- und Mentalitätsgeschichte der Zeit Speners.
Der erste Band dieser Reihe umfasst 199 Briefe aus den Jahren 1686–1689, die – aufgrund der fragmentarischen Überlieferungslage für diesen Zeitraum – fast ausschließlich von Spener stammen. Die Briefe zeichnen ein vielschichtiges Bild von seiner Tätigkeit als Oberhofprediger in Dresden sowie von Speners Auseinandersetzung mit politischen, kirchlichen und theologischen Vorgängen seiner Zeit.

Der Band ist ab sofort lieferbar.

https://www.mohrsiebeck.com/buch/briefwechsel-mit-adam-rechenberg-9783161566783 
Philipp Jakob Spener
Briefwechsel mit Adam Rechenberg 1686–1704
Band 1: 1686–1689
Hrsg. v. Udo Sträter in Zus.-Arb. m. Claudia Neumann
2019. XXXVIII, 736 Seiten.

Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686. Band 6: 1682-1683

Die Briefe Philipp Jakob Speners, des Begründers des Pietismus, sind für die Kirchen- und Kulturgeschichte Quellen allerersten Ranges. Sie gewähren Einblick in Werden und Ausbreitung der pietistischen Bewegung und sind darüber hinaus von einzigartigem Informationswert für viele Gebiete des geistigen und gesellschaftlichen Lebens auch außerhalb des religiös-kirchlichen Raumes.
Die 202 Briefe Speners im vorliegenden Band stammen aus den Jahren 1682/83. Für die Geschichte der pietistischen Frömmigkeit zeigen sie Details der nun offen zu Tage tretenden Separation einiger Freunde Speners in Frankfurt und seine Reaktion auf den Vorwurf, er habe dieser Entwicklung Vorschub geleistet. Die politische Situation wird vor allem durch Speners Berichte und Kommentierungen des wachsenden Einflusses von Frankreich auf die linksrheinischen Gebiete des Deutschen Reiches, darunter auf das Elsass, erkennbar.

Der Band ist ab sofort lieferbar.

https://www.mohrsiebeck.com/buch/briefe-aus-der-frankfurter-zeit-1666-1686-9783161566790
Philipp Jakob Spener
Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666–1686
Band 6: 1682–1683
Hrsg. v. Udo Sträter u. Johannes Wallmann in Zus.-Arb. m. Claudia Drese u. Klaus vom Orde
2019. XXXIII, 924 Seiten.

Forschen im Archiv via YouTube

Oliver Brennecke, Archivar im Niedersächsischen Landesarchiv in Hannover, hat bei YouTube einen Videokanal eröffnet, in dem er an die Arbeit in Archiven heranführen möchte und Hilfestellung bei der spannenden Arbeit mit Originalquellen anbietet.

Es werden der Umgang mit Archivinformationssystemen, Recherchewege, Quellenkunde und die Arbeitsweise der Archive verständlich erklärt. Viele praktische Beispiele werden dabei in dem Archivinformationssystem Arcinsys, welches das Niedersächsische Landesarchiv im “Archivinformationssystem Niedersachsen und Bremen” nutzt, gezeigt.

Sie finden den Kanal unter: https://www.youtube.com/channel/UCtCQnNbRqIEFhH3L6knH5_g

V. Internationaler Kongress für Pietismusforschung

Gefühl und Norm.
Pietismus und Gefühlskulturen im 18. Jahrhundert

Der V. Internationaler Kongress für Pietismusforschung, veranstaltet vom Interdisziplinären Zentrum für Pietismusforschung in Zusammenarbeit mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle und der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus findet vom 26. bis 29. August 2018 in den Franckeschen Stiftungen zu Halle statt.

Weitere Informationen und das Programm erhalten Sie unter:
http://www.izp.uni-halle.de/veranstaltungen/kongress2018.htm